HERZLICH WILLKOMMEN

Schön, dass Sie da sind. Wir laden Sie herzlich ein, am vielfältigen Leben unserer Kirchgemeinde teilzunehmen.

Ab sofort müssen bereits vor den Kirchen und Kirchgemeindehäusern Schutzmasken getragen werden. Bitte rechnen Sie auch damit, dass Sie Ihren Namen und die Kontaktdaten angeben müssen. Um längere Steh- und Wartezeiten vor der Kirche zu vermeiden, bitten wir Sie, schon zu Hause einen Zettel mit Ihrem Namen und Telefonnummer und Mailadresse vorzubereiten und beim Eingang abzugeben. Wie immer werden die Zettel nach zwei Wochen vernichtet. Den Gottesdienst dürfen höchstens 50 Personen besuchen. Dies gilt auch bei Hochzeiten und Abdankungen. Wir danken Ihnen herzlich für die Einhaltung dieser Verhaltens- und Hygieneregeln in unserer Kirche und freuen uns, Sie gesund und munter wiederzusehen.

Anmeldung für alle Gottesdienste, bis freitags, 11 Uhr, unter
sekretariat@ref-fre-fue.ch Tel: 061 903 04 25,
Für SMS und WhatsApp: 077 508 06 01.
Bitte Namen, Personenanzahl, Zeit und Ort des Gottesdienstes angeben.

Du möchtest Deheime Fiire, dann schau unter den Gottesdiensten zum Nachlesen und Hören. Dort findest Du Musik und eine Liturgie.

Er gab sein ganzes Herz

Ein Mann wurde unterwegs überfallen, Räuber schlugen ihn halbtot und liessen ihn liegen. Nicht lange darauf kamen drei Menschen vorbei und sahen den Verletzten. Der erste hatte es eilig, der zweite war im Dienst. Der dritte jedoch lud ihn auf sein Reittier und brachte ihn in Sicherheit. Er bezahlte dem Wirt ei­nes Gasthauses im Voraus für die Pflege und schaute auf dem Rückweg der Reise wieder vorbei. Es war keiner von ihnen. Es war ein Fremder. Es war ein Ausländer, ein Mann aus Samarien. Er half, weil er sah, dass er gebraucht wurde und öffnete sein Herz.

Jesus erzählt diese Geschichte, nachzulesen im Lukasevangelium Kapitel 10. Sie ist mir Antrieb und Auftrag. Und Mahnung: Für ein gutes Leben in der Nachfolge von Jesus ist der barmherzige Umgang miteinander entscheidend. In der Kirche, in den Dörfern, in den Ländern, auf der Welt.

Wer barm-herz-ig ist, der öffnet sein Herz, weil er weiss, dass er oder sie im Herzen Gottes zuhause ist. Und wer das weiss, ist frei, achtsam zu sehen, was Not tut und dann zu handeln, ohne Ansehen der Person.

Ich meine, dass das im 2021 für den sozialen Frieden wichtig ist. Für die gelebte Nächstenliebe, die sich in Rücksichtnahme und Solidarität zeigt. Darin dürfen wir nicht nachlassen.

Auseinandersetzungen über das richtige Verhalten in der Pandemie haben unsere Gemeinschaft strapaziert, haben einen Riss sichtbar gemacht zwischen Generationen, Freunden, mitten in Familien. Nun tun, was Not tut, dazu ruft uns die Jahreslosung auf. Ohne Ansehen der Person. Und von Herzen.

Genau wie Jesus. Er gab sein ganzes Herz für uns. Mi­sericordia, lateinisch Mitleid, heisst: sein Herz geben, sich bewegen lassen,  sich öffnen für das, was angesagt ist, sehen, wo Hilfe nötig ist und dann handeln. Möge uns das im 2021 gelingen. Mit einem Herzensgruss Ihre Andrea Kutzarow

Vielleicht hast Du das Weihnachtsmusical „Leuchte kleiner Stern“ nicht gesehen. Hier https://scmhnssler.app.box.com/s/xp3f6s96fa8jd15p1jwjeqqtm0tpikg6 kannst Du Dir das Bilderbuch dazu erzählen lassen und die Lieder anhören. Viel Spass dabei. Michael Herrmann und Andrea Kutzarow. Fotos Doris Thommen.

Alles wird dunkel
Abends gehen meine Blicke
Was ist denn noch besser
Ich sehe gar nichts mehr
Chor der Engel
Einst war ich so klein